Rohstoffe am Abend: Öl leichter, Edelmetalle gemischt
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| Rohstoffe am Abend: Öl leichter, Edelmetalle... |
Die Futures für Edelmetalle notieren gemischt. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Juli-Kontrakt) verteuert sich um 2 Dollar auf 1.214 Dollar. Die Feinunze Silber (Juli-Kontrakt) notiert 4 Cent leichter bei 18,42 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (Juli-Kontrakt) bei 1.546 Dollar (-18) gehandelt.
New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - An den Rohstoffmärkten herrscht am Freitagabend keine Kauflaune vor. An der New Yorker Nymex notiert leichtes US-Öl (Juli-Kontrakt) derzeit bei 74,09 Dollar (-0,46 Dollar). Der Juli-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 2,01 Dollar gegenüber dem Vortag 1 Cent schwächer gehandelt. Ein Juli-Kontrakt für eine Gallone Unverbleites Benzin wird bei 2,02 Dollar 2 Cent schwächer gehandelt.
Die Futures für Edelmetalle notieren gemischt. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Juli-Kontrakt) verteuert sich um 2 Dollar auf 1.214 Dollar.
Die Agrarrohstoffe tendieren uneinheitlich. Der Zucker-Future (Juli-Kontrakt) notiert bei 15,00 Dollar je Pfund 0,30 Cents leichter. Der Future für Arabica-Kaffee (Juli-Kontrakt) notiert bei 134,75 Dollar je Pfund 0,35 Cents fester. Kakao (Juli-Kontrakt) wurde zuletzt bei 2.982 Dollar je Tonne 76 Dollar fester gehandelt.
Der Mais-Future (Juli-Kontrakt) notiert bei 372,0 Cents je Scheffel 1,0 Cent fester. Bei Chicago-Weizen steigt der Juli-Kontrakt um 9,0 Cents auf 469 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der Juli-Kontrakt bei 952,0 Cents je Scheffel 14,0 Cents fester.
Auch neue Wirtschaftsdaten wurden heute wieder bekannt gegeben:
Die japanische Arbeitslosenquote liegt im April saisonbereinigt bei 5,1 % und ist damit zum Vormonat um 0,1 Prozentpunket gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten ist zum Vorjahr um 530.000 bzw. -0,8 % auf 62,69 Mio. gesunken. Gleichzeitig fiel die Arbeitslosenzahl um 100.000 bzw. 2,9 % auf 3,56 Mio. Der Anteil der Beschäftigten liegt bei 60 %, das sind 0,4 % weniger als im Vormonat.
Die japanischen Verbraucherpreise sind im Mai zum Vorjahr um -1,4 % gefallen. Auf Monatssicht sanken die Preise um -0,1 %. Die Kernrate ohne verderbliche Lebensmittel und ohne Energie sank auf Jahresbasis um -1,6 %, auf Monatssicht verlor der Index um -0,4 %. Der Verbraucherpreisindex für Tokio ist im April gegenüber dem Vorjahr um -1,4 % gefallen. Zum Vormonat ist der Preisindex um -0,1 % gefallen. In der Kernrate (ohne verderbliche Lebensmittel und Energie) ist der Preisindex zum Vorjahr um -1,4 % gesunken, gegenüber dem Vormonat stabil geblieben.
Der japanische Einzelhandelsumsatz ist im Mai zum Vormonat um 0,5 % gestiegen. Im Monat zuvor war noch ein Umsatzplus um 0,8 % vermeldet worden. Der Umsatz großer Verkaufshäuser ist im Berichtszeitraum um -3,6 % zurückgegangen.
Die deutschen Einfuhrpreise sind im April zum Vorjahr um 7,9 % gestiegen nach zuletzt +5 %. Im Monatsvergleich sind die Preise auf der Importseite um 2 % geklettert nach zuvor +1,7 %. Ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse ist der Index der deutschen Einfuhrpreise auf Jahresbasis um 3,3 % gestiegen. Gegenüber dem Vormonat kletterte der Index um 1,4 %. Die Ausfuhrpreise haben in Deutschland zum Vorjahresmonat um 3 % angezogen nach zuletzt +2 %. Auf Monatssicht legten die deutschen Exportpreise mit +1,0 % zu nach +0,8 % im Monat zuvor.
Die Handelsbilanz in der Schweiz für April 2010 steigt auf 2,02 Mrd. verglichen mit 1,7 Mrd. im Vormonat.
Das schweizerische KOF Konjunkturbarometer für Mai notiert bei 2,16 nach 2,05 im Vormonat.
Die italienischen Erzeugerpreise sind im April zum Vormonat um 1,0 % gestiegen. Auf Jahressicht sind die Preise der Erzeuger um 3,1 % geklettert.
Für Mai notiert der EuroCOIN Indikators des Centre for Economic Policy Research bei 0,55. Im Monat zuvor hatte er noch bei 0,67 gestanden.
Um 14:30 Uhr kam die Veröffentlichung der US-amerikanischen Zahlen zu den persönlichen Auslagen ("Personal Outlays") für April 2010.
Die persönlichen Auslagen sind in den USA im April bei 0,0 % gleich geblieben. Erwartet wurde ein Anstieg im Bereich von 0,0 % bis 0,3 %. Im Vormonat waren die persönlichen Auslagen um 0,6 % gestiegen.
Ebenso wurden um 15:45 Uhr Zahlen zum Chicagoer Einkaufsmanagerindex ("Chicago PMI, NAPM Chicago") für Mai 2010 bekannt gegeben.
Der Chicagoer Einkaufsmanagerindex notiert im Mai bei 59,7. Erwartet wurde er im Bereich 60,0. Im Vormonat hatte der Index noch bei 63,8 gestanden.
(28.05.2010/rc/n/m)
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