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02.02.2009 | 13:39

Siemens ein Kauf

Das Wirtschaftswachstum in den USA und in Europa verlangsame sich dramatisch. Durch die Turbulenzen auf den Finanzmärkten würden die Finanzierungskosten steigen.

Wien (aktiencheck.de AG) - Für die Analysten der Raiffeisen Centrobank, Magdalena Wasowicz und Helge Rechberger, ist die Siemens-Aktie (ISIN DE0007236101/ WKN 723610) ein Kauf.

Wien (aktiencheck.de AG) - Für die Analysten der Raiffeisen Centrobank, Magdalena Wasowicz und Helge Rechberger, ist die Siemens-Aktie (ISIN DE0007236101/ WKN 723610) ein Kauf.

Das Wirtschaftswachstum in den USA und in Europa verlangsame sich dramatisch. Durch die Turbulenzen auf den Finanzmärkten würden die Finanzierungskosten steigen.

Das Wirtschaftswachstum
in den USA und in Europa verlangsame sich dramatisch. Durch die Turbulenzen auf den Finanzmärkten würden die Finanzierungskosten steigen.

Siemens habe positiv überrascht und sei mit einem Plus von sieben Prozent beim Umsatz und 20% beim Betriebsergebnis ins Geschäftsjahr 2008/2009 gestartet. Der Auftragseingang sei um acht Prozent auf EUR 22,2 Mrd. zurückgegangen, ein Indiz für das weltweit deutlich schwächere Marktumfeld. Einem Wachstum im Bereich Medizintechnik stünden Rückgänge bei Industrie und Energie entgegen. Der Auftragsbestand biete dennoch gute Visibilität auf über ein Jahr.

Siemens habe positiv überrascht und sei mit einem Plus von sieben Prozent beim Umsatz und 20% beim Betriebsergebnis ins Geschäftsjahr 2008/2009 gestartet. Der Auftragseingang sei um acht Prozent auf EUR 22,2 Mrd. zurückgegangen, ein Indiz für das weltweit deutlich schwächere Marktumfeld. Einem Wachstum im Bereich Medizintechnik stünden Rückgänge bei Industrie und Energie entgegen. Der Auftragsbestand biete dennoch gute Visibilität auf über ein Jahr.

Der Geschäftsbereich Energie habe sein Ergebnis mehr als verdoppeln können (das Vorjahresergebnis sei durch außerordentliche Abschreibungen belastet worden). Vor allem die Division Fossil Power Generation habe sich gut entwickelt. Rückläufige Auftragseingänge würden aber auch hier ein zunehmend schwieriges Marktumfeld für Energieinfrastruktur indizieren.

Der Geschäftsbereich Energie habe sein Ergebnis mehr als verdoppeln können (das Vorjahresergebnis sei durch außerordentliche Abschreibungen belastet worden). Vor allem die Division Fossil Power Generation habe sich gut entwickelt. Rückläufige Auftragseingänge würden aber auch hier ein zunehmend schwieriges Marktumfeld für Energieinfrastruktur indizieren.

Der Bereich Medizintechnik habe sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis wachsen können. Beim Auftragseingang sei ein Plus von drei Prozent verzeichnet worden. Vor allem die Division medizinische Bildgebung habe hierzu beitragen können. Nichtsdestotrotz gestalte sich das Umfeld weiterhin schwierig, zu dem Sparprogramm zur Reduzierung des US-Haushaltsbudgets geselle sich die weltweite Kreditknappheit.

Der Bereich Medizintechnik habe sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis wachsen können. Beim Auftragseingang sei ein Plus von drei Prozent verzeichnet worden. Vor allem die Division medizinische Bildgebung habe hierzu beitragen können. Nichtsdestotrotz gestalte sich das Umfeld weiterhin schwierig, zu dem Sparprogramm zur Reduzierung des US-Haushaltsbudgets geselle sich die weltweite Kreditknappheit.

Das größte Segment Industrie habe einen Ergebnisrückgang von 8,8% verzeichnet. Dieser lasse sich auf die im Jahresvergleich schlechtere Entwicklung der Bereiche Industrieautomatisierung sowie Osram zurückführen. Siemens habe angekündigt, bis spätestens Anfang 2012 den 34%-Anteil am Joint Venture mit dem französischen Atomkonzern AREVA verkaufen zu wollen. In den nächsten Quartalen sei mit Belastungen aus dieser Beteiligung zu rechnen.

Das größte Segment Industrie habe einen Ergebnisrückgang von 8,8% verzeichnet. Dieser lasse sich auf die im Jahresvergleich schlechtere Entwicklung der Bereiche Industrieautomatisierung sowie Osram zurückführen. Siemens habe angekündigt, bis spätestens Anfang 2012 den 34%-Anteil am Joint Venture mit dem französischen Atomkonzern AREVA verkaufen zu wollen. In den nächsten Quartalen sei mit Belastungen aus dieser Beteiligung zu rechnen.

Trotz schwieriger Vorgaben habe Siemens gute Zahlen für das erste Quartal 2008/2009 liefern können. Der rückläufige Auftragseingang indiziere jedoch eine Verschlechterung des wirtschaftlichen Umfelds für Siemens. Ein hoher Auftragsbestand biete Umsatzvisibilität auf über ein Jahr. Siemens habe die Ergebnisziele für das Geschäftsjahr 2008/2009 bestätigt, sofern sich das Preisumfeld nicht verschlechtere und es nicht zu vermehrten Verschiebungen und Stornierungen von Aufträgen komme - womit die Analysten allerdings durchaus rechnen würden.

Trotz schwieriger Vorgaben habe Siemens gute Zahlen für das erste Quartal 2008/2009 liefern können. Der rückläufige Auftragseingang indiziere jedoch eine Verschlechterung des wirtschaftlichen Umfelds für Siemens. Ein hoher Auftragsbestand biete Umsatzvisibilität auf über ein Jahr. Siemens habe die Ergebnisziele für das Geschäftsjahr 2008/2009 bestätigt, sofern sich das Preisumfeld nicht verschlechtere und es nicht zu vermehrten Verschiebungen und Stornierungen von Aufträgen komme - womit die Analysten allerdings durchaus rechnen würden.

Für die Analysten der Raiffeisen Centrobank ist die Siemens-Aktie auf Sicht von zwölf Monaten ein Kauf. (Analyse vom 02.02.2009) (02.02.2009/ac/a/d)

Für die Analysten der Raiffeisen Centrobank ist die Siemens-Aktie auf Sicht von zwölf Monaten ein Kauf. (Analyse vom 02.02.2009) (02.02.2009/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





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