Lexikon

Korrespondenz-Zentralbankmodell (correspondent central banking model, CCBM)

Von der EZB eingerichtetes automatisiertes Verfahren mit dem Ziel, es den Geschäftspartnern zu ermöglichen, refinanzierungsfähige Sicherheiten auf grenzüberschreitender Basis zu nutzen

Von der EZB eingerichtetes automatisiertes Verfahren mit dem Ziel, es den Geschäftspartnern zu ermöglichen, refinanzierungsfähige Sicherheiten auf grenzüberschreitender Basis zu nutzen. -Beim Korrespondenz-Zentralbankmodell handeln die nationalen Zentralbanken als Verwahrer füreinander. Das bedeutet, dass die nationalen Zentralbanken gegenseitig Depots füreinander (und für die EZB) führen. Die EZB kann bei der grenzüberschreitenden Nutzung von nicht-marktfähigen Sicherheiten auf spezifische Varianten des Modells zurückgreifen. Siehe Abwicklung, vollautomatisierte. Vgl. Jahresbericht 2001 der EZB, S. 140 f., Jahresbericht 2003 der EZB, S. 97 (übersichtliche Darstellung der einzelnen Schritte des Systems), Monatsbericht der EZB vom Oktober 2007, S. 93 ff. (Vergleich der Regelungen für Sicherheiten bei der EZB mit USA und Japan; viele Übersichten).

© Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen

Buchstabe K


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