Lexikon

Marktmechanismus (market mechanism)

Ein in vielen Akten der Produktion, Finanzierung und Distribution zusammenwirkendes, vernetztes System, das ein den Käuferwünschen entsprechendes Angebot erreicht

Ein in vielen Akten der Produktion, Finanzierung und Distribution zusammenwirkendes, vernetztes System, das ein den Käuferwünschen entsprechendes Angebot erreicht. Notwendige Voraussetzung für diesen Wirkmechanismus ist Preisstabilität. Denn nur ein stabiler Geldwert kann die Knappheiten einwandfrei messen, den erforderlichen Input an Faktoren genau bewerten und so das entsprechende Güterangebot hervorbringen. Von daher erklärt sich, dass eine Zentralbank die Masstabeigenschaft des Geldes gewährleisten muss. Siehe Geldabschaffung, Geld, sittliches, Geldrechenhaftigkeit, Inflation, Menükosten, Monetisierung, Money-matters-Theorem, Nominalwertprinzip, Popitzsches Gesetz, Tausch-Gutschein, Zinsallkokations-Funktion.

© Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen

Buchstabe M


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