Lexikon

Schuldverschreibungen, kurzfristige (commercial papers)

Fremdkapital mit einer Fälligkeit in der Regel zwischen 30 und 270 Tagen vom Zeitpunkt der Ausgabe

Fremdkapital mit einer Fälligkeit in der Regel zwischen 30 und 270 Tagen vom Zeitpunkt der Ausgabe. Solche kurzfristigen Inhaber-Schuldverschreibungen werden von Firmen mit einem guten Kredit- Rating ausgegeben. Von Monetären Finanzinstituten begebene Schuldverschreibungen mit einer vereinbarten Laufzeit von bis zu zwei Jahren. Derartige Papiere sind Bestandteil der weit gefassten Geldmenge M3; sie werden von der Zentralbank nach verschiedenen Gesichtspunkten (vor allem: ihr Anteil am Bestand M3 sowie an marktfähigen Finanzinstrumenten gesamthaft) untergliedert und beobachtet. Siehe Commercial Papers, Einlagezertifikate, Euro-Notes, Notes, Privatplazierungen. Vgl. Monatsbericht der EZB vom Januar 2007, S. 16 ff. (Entwicklung der kurzfristigen Schuldverschreibungen innert der Geldmenge M3; das Angebot und die Nachfrage bestimmende Faktoren).

© Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen

Buchstabe S


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