Lexikon

Vertrauensindikator (indicator of confidence)

Allgemein die Erwartung der Wirtschaftssubjekte auf überschaubare, verlässliche und dauerhafte Rahmenbedingungen, die hinreichenden Freiraum für private Entscheidungen lassen; dazu gehört auch das Zutrauen in die geldwertsichernde Politik der Zentralbank

Allgemein die Erwartung der Wirtschaftssubjekte auf überschaubare, verlässliche und dauerhafte Rahmenbedingungen, die hinreichenden Freiraum für private Entscheidungen lassen; dazu gehört auch das Zutrauen in die geldwertsichernde Politik der Zentralbank. Für Industrie und Verbraucher getrennt durchgeführte Konjunktur-Umfrage, von Eurostat ermittelt und bei der EZB für die Vorausplanung der Geldpolitik von Bedeutung. -Der Stand und Verlauf des Vertrauensindikators wird regelmässig in den Monatsberichten der EZB (Anhang: "Statistik des Euro- Währungsgebiets", Rubrik "Preise, Produktion, Nachfrage und Arbeitsmärkte", Unterrubrik "Branchen-und Verbraucherumfragen") veröffentlicht. Siehe Erwartungsparadoxon, Konjunkturdiagnose, Order-Capacity-Index. Vgl. Jahresbericht 2001 der EZB, S. 43, Monatsbericht der EZB vom August 2007, S. 53 ff. (hier auch zum festgestellten Unterschied zwischen Verbrauchervertrauen und getätigten Konsumausgaben; aussagekräftige Übersichten).

© Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen

Buchstabe V


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