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31.08.2022 - 16:18 Uhr

Sebastian Vettel: "Mein Anspruch war größer als die Möglichkeiten"

Der vierfache Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat sein Karriereende mit wachsenden Selbstzweifeln begründet.

"Manchmal dachte ich, es fühlt sich richtig an zu gehen, dann fühlte es sich wieder falsch an", sagte er der Wochenzeitung "Die Zeit" zu den Gedanken über seinen Abschied. "Mein Beruf als Formel-1-Pilot ist sehr intensiv. In mir wuchs die Erkenntnis, mit den 100 Prozent meiner Zeit nicht mehr so auszukommen, wie ich das von mir erwarte."

Es sei ihm immer schwerer gefallen, sein Familienleben mit seiner Arbeit zu kombinieren: "Das macht sich an kleinen Dingen bemerkbar, wenn es zur Überwindung wird, aus dem Haus zu gehen und ins Flugzeug zu steigen. Bin ich dann endlich unterwegs, vergesse ich alles und komme voll im Flow des Rennens wieder heim. Dann muss ich mich wieder daran gewöhnen." Neben den familiären Verpflichtungen habe auch der ausbleibende sportliche Erfolg sein Ende in der Formel 1 beschleunigt. "Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass ich nicht mehr ganz vorne mitfahre", so Vettel. Als es bei seinem Team Aston Martin, für das er seit zwei Jahren fährt, anfangs überhaupt nicht lief, habe er sich zu fragen begonnen: "Kann ich meinen Job überhaupt noch?" Über so was rede man ja als Profi nicht, das scheine verpönt zu sein. "Aber wenn es so war? Persönliche Schwäche und Gedanken darüber gehören doch zur Leistung und auch zum Erfolg dazu." Vettel, der für Red Bull vier Weltmeistertitel holte und auch bei Ferrari unter Vertrag stand, habe sich natürlich gefragt, ob er auch gehen würde, wenn er ein Angebot von einem Rennstall gehabt hätte, das ihm die Möglichkeit geboten hätte, noch einmal in einem Auto zu sitzen, das um den Sieg mitfährt. Die Option habe es jedoch nicht gegeben. "Nach all den Selbstzweifeln, die in mir hochgekommen sind, war für mich die Erkenntnis wichtiger, dass es okay ist aufzuhören. Klar wäre das eine tolle Sache, als Champion auf dem Höhepunkt abzutreten. Das versuchen viele von uns. Einige scheitern daran und verlieren sich." Alles in allem fühle er sich mittlerweile zu alt für den Formel 1-Zirkus, so der gebürtige Heppenheimer. Die Art von Selbstdarstellung, die in dieser Welt gelebt werde, sei ihm "zuwider, leider ist sie heute unter den Fahrern noch viel ausgeprägter als früher". Er freue sich für die anderen, das genießen zu können, "aber ich bin wirklich froh, in einer Zeit groß geworden zu sein, in der Bilder von sich selbst eher peinlich waren".

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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