28.07.2019 - 17:15 Uhr

Formel 1: Verstappen gewinnt Regenrennen in Hockenheim

Red-Bull-Pilot Max Verstappen hat das Formel-1-Rennen in Deutschland gewonnen.

Zweiter auf dem Hockenheimring wurde der vom letzten Platz gestartete Sebastian Vettel (Ferrari). Begleitet wurde das Rennen vor allem in der Anfangsphase von starken Regenfällen.

Lewis Hamilton (Mercedes) konnte seine Führung beim Start verteidigen, während der von Rang zwei gestartete Verstappen zurückfiel. Im Verlauf des Rennens kam es immer wieder zu chaotischen Szenen. Unter anderem fuhr Ferrari-Pilot Charles Leclerc in der 28. Runde in die Streckenbegrenzung und schied aus. Auch Hamilton rutschte kurz darauf von der Strecke. Der WM-Führende musste in die Box, könnte aber weiterfahren. Nach einer Safety-Car-Phase übernahm schließlich Verstappen die Führung. In der 40. Runde schied auch Nico Hülkenberg (Renault), der zu diesem Zeitpunkt Aussichten auf den ersten Podestplatz seiner Karriere hatte, an der gleichen Stelle wie Leclerc aus. Nach einer weiteren Safety-Car-Phase blieb Verstappen vorne. Nach einer weiteren Reihe von Boxenstopps übernahm kurzzeitig in der 48. Runde Lance Stroll (Racing Point) die Führung, bevor Verstappen den Kanadier wieder hinter sich ließ. In der 57. Runde musste erneut das Safety-Car auf die Strecke, als Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas in die Streckenbegrenzung fuhr und ausschied. In den letzten Runden konnte schließlich Vettel, der auf dem vierten Rang fuhr, noch zwei Plätze gut machen. Da Hamilton nur auf dem elften Platz ins Ziel kam, blieb Mercedes in dieser Saison erstmals ohne Punkte. Daniil Kvyat (Toro Rosso) nahm in Hockenheim den dritten Platz auf dem Podium ein. Auf den weiteren Plätzen folgten Stroll, Carlos Sainz jr. (McLaren), Alexander Albon (Toro Rosso), Kimi Räikkönen (Alfa Romeo) und Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo). Romain Grosjean (Haas F1) holte auf Rang neun zwei Punkte für die WM-Wertung, Kevin Magnussen (Haas F1) auf dem zehnten Platz einen Punkt. Das nächste Formel-1-Rennen findet in einer Woche in Ungarn statt.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH