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25.05.2021 - 10:52 Uhr

Gesellschaftlich und wirtschaftlich: Die Bedeutung der Sportwette

Die Geschichte des Glücksspiels ist beinahe so alt wie die der Menschheit. Schon früh genossen Menschen Nervenkitzel, Dopaminrausch und das Fiebern auf Erfolgserlebnisse. Heute fußt eine ganze Branche auf diesem von Psychologie und Hormonen basierenden Phänomen. Mit Sportwetten hebt sich eine besondere Sparte vom Geschehen ab. Ein Überblick legt spannende Details offen.

Dieser Artikel liefert einen Überblick bezüglich der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedeutung von Sportwetten. Beleuchtet wird, wie sich die Einsätze und Umsätze der Sparte entwickelt haben, welche Menschen die Hauptzielgruppe bilden, warum Sportwetten auch für den Staat attraktiv sein können und welche Sportarten beim Wetten besonders beliebt sind.

 

Sportwetten: Seit Jahren steigende Einsätze

Für die Wirtschaft eines Landes oder auch den gesamten Globus bedeutsam sind vor allem Branchen, in denen sich hohe Umsätze erzielen lassen. Das Glücksspiel zählt zweifellos hierzu, denn es hat sich bereits früh an technologische Entwicklungen und die Digitalisierung angepasst. Während andere Branchen noch hadern, sind Sportwetten längst nicht mehr nur im Wettbüro verfügbar. Gewettet wird nun auch vom heimischen PC und Smartphone aus.

Die Höhe der Umsätze im Sportwetten-Bereich hat sich nicht zuletzt aus Gründen der immer besseren Verfügbarkeit in den vergangenen Jahren deutlich gesteigert. Dies zeigt auch ein Blick auf die statistische Entwicklung. So lag die Höhe der Einsätze bei Sportwetten in Deutschland 2012 bei rund 3,45 Milliarden Euro. 2018 waren es bereits 8,8 Milliarden Euro, was mehr als einer Verdoppelung in sechs Jahren entspricht. Auch heute scheint der Trend trotz eines leichten Dämpfers durch die aktuelle Situation nicht abzuflauen.

Bei Sportwetten handelt es sich folglich weiterhin um einen Zukunftsmarkt mit Wachstumspotenzial. Dies setzt trotz des hohen Konkurrenzdrucks auch für neue Sportwettenanbieter Anreize, sich dem Markt zu stellen. Die Kundschaft genießt eine entsprechend große Auswahl und kann angepasst an persönliche Vorlieben sowie das eigene Sicherheitsbedürfnis entscheiden.

 

Beliebte Sportarten: Fußball hat die Nase vorn

Vor wenigen Jahren veröffentlichte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine Arbeit, in der Sportwetten detailliert betrachtet wurden. Zusätzlich zu demographischen und wirtschaftlichen Aspekten schlüsselten die Experten dabei auch auf, welche Sportarten bei Kunden am beliebtesten sind. Grundlage für das Ranking war der jeweilige Anteil einer Sportart im Hinblick auf die gesamten Wetteinsätze in Deutschland. Diese Sportarten bildeten dabei die Top 5:

  • Fußball mit 54,5 Prozent
  • Tennis mit 17,1 Prozent
  • Handball mit 6,9 Prozent
  • Basketball mit 6,3 Prozent
  • und Eishockey mit 6,0 Prozent

 

Weitere Sportarten wie Reiten, Boxen, Motorsport und Hockey lagen in einem niedrigeren einstelligen Prozentbereich. Diese Zahlen unterstreichen die Tatsache, dass sich die gesellschaftliche Bedeutung der Nationalsportart Fußball auch im Wettbereich niederschlägt.

 

Wer wettet? Die Demographie der Sportwetten

Für Wettanbieter nicht unwichtig ist eine Orientierung an für sie geeigneten Zielgruppen. In der bereits erwähnten Publikation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie bieten sich diesbezüglich spannende Einblicke.

Der Anteil der männlichen Wettkunden überflügelte den der weiblichen Sportwettenden zum Zeitpunkt der Erhebung deutlich. Er lag bei etwa vier Prozent der männlichen und 1,2 Prozent der weiblichen Gesamtbevölkerung.

Was das Alter betrifft, so zeigt sich eine deutliche Dominanz jüngerer Menschen zwischen 16 und 35 Jahren. In höheren Altersgruppen scheint das Interesse an Sportwetten abzunehmen. Hier gaben die Autoren der Arbeit jedoch zu bedenken, dass dies durchaus auch an der Verlagerung der Sportwetten in das Internet liegen könnte.

In Bezug auf das Bildungsniveau zeigte sich eine eher homogene Verteilung der Zielgruppe über alle Arten von Abschlüssen. Lediglich Menschen mit Universitätsabschluss scheinen Sportwetten verhältnismäßig selten in Anspruch zu nehmen. Auch beruflich lässt sich kaum ein bestimmter Trend ausmachen. Sowohl Selbständige als auch Arbeiter, Beamte, leitende Angestellte und Schüler gehören zur Zielgruppe. Ihr jeweiliger Anteil an der sportwettenden Bevölkerung lag in einem Bereich zwischen 2,2 und 4,9 Prozent.

Das persönliche Interesse an Sport oder auch einer bestimmten Sportart dürfte ebenfalls eine Rolle spielen und unter anderem die Dominanz der männlichen Wettenden erklären. Vor allem im Fußball sind Männer oftmals emotional sowie traditionell stark involviert. Wer nicht wie Prinz William in den Genuss kommt, für seine Lieblingsmannschaft ein Trainingszentrum zu eröffnen, könnte im Wetten auf die Herzens-Elf eine Alternative finden. 

 

Lukrativ für den Staat: Die Wettsteuer als Fluch und Segen

Fest steht nun, dass Sportwetten als Teil der Glücksspielbranche eine bedeutende wirtschaftliche Rolle zuteilwerden. Hohe Umsätze in dieser Sparte sind dabei auch für den Staat relevant, denn in Deutschland existiert seit 2012 die sogenannte Wettsteuer. Diese schlägt mit rund fünf Prozent spürbar zu Buche.

Übrigens: Für den privaten Wettkunden hat die Wettsteuer nur dann eine Bedeutung, wenn sie auf ihn umgelegt wird. Beim Wetten erzielte Gewinne müssen laut vlh.de nicht versteuert werden, da Verluste ebenfalls nicht geltend gemacht werden können.

Für die Buchmacher stellt die Wettsteuer folglich einen weniger positiven Aspekt ihrer unternehmerischen Realität dar. Der Umgang mit den Ausgaben variiert entsprechend. Manche Wettanbieter tragen die Steuer selbst, während wiederum andere die zusätzlichen Kosten auf ihre Kundschaft umlagern. Dies ist rechtlich erlaubt und kann auf einzelnen Portalen die Preise für Sportwetten erhöhen.

Andere Anbieter wiederum entscheiden sich aufgrund der Wettsteuer gegen einen Sitz in Deutschland und wählen für ihr Unternehmen Länder, in denen keine Abgabe erforderlich ist. Hier kommt es jedoch bezüglich der Vergabe von Lizenzen oft zu Diskussionen rund um die Legalität der Angebote. Für den Verbraucher ist es daher entscheidend, sich vor der Entscheidung für einen Anbieter über dessen Seriosität zu informieren.

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