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23.02.2021 - 21:15 Uhr

Vegan oder Vegetarisch? – Hauptsache fleischlos

In den Buchhandlungen stapeln sich Kochbücher, in den Supermärkten füllen Tofu-Produkte die Regale und beim Essen mit Freunden zu Hause wird eine Avocado Creme mit Nüssen und Chili als Vorspeise gereicht.

 
Quelle: pixabay.com

Es werden immer mehr Menschen, die den Grausamkeiten an Tieren und deren Ausbeutung trotzen, weshalb sie sich entsprechend ernähren: Denn aktuell leben 1,13 Millionen Veganer und 6,5 Millionen Vegetarier in Deutschland (Stand 2020). Das geht aus einer Analyse des Allensbacher Instituts für Demoskopie hervor. Bei den Vegetariern waren es 400.000 Personen mehr als noch vor einem Jahr und für eine vegane Lebensweise entschieden sich 180.000 Personen mehr als im Vorjahr.

Sich vegan und vegetarisch zu ernähren ist weit mehr als nur ein kurzer Trend. Für die meisten Menschen ist es eine Lebensart, ein individueller Lebensstil und eine entsprechende Lebenseinstellung. Das Interesse an fleischloser Ernährung steigt und es können sich immer mehr Menschen ein Leben ohne Tierprodukte vorstellen. Auch Restaurants, Gaststätten und Hotels folgen dem Trend und haben ihre Speisen- und Menükarten umgestellt und bieten Gerichte für Veganer und Vegetarier an.

Experten streiten sich immer wieder gerne, wenn es um das Thema vegane Lebensweise geht. Für den einen ist es eine ungesunde Ernährungsweise, weil veganen Lebensmitteln mit teilweise großen Mengen per Zusatzstoffe ein Geschmack eingehaucht wird. Die anderen schwören auf die pflanzlichen Lebensmittel, weil sie beispielsweise keine ungesunden tierischen Fette enthalten.

Wer sich für veganes und vegetarisches Leben entscheidet, ist sich darüber bewusst, dass ein enormes Durchhaltevermögen und viel Disziplin dazugehört. Auch der Grundgedanke, der meistens dahinter steckt, nämlich der Tier- und Umweltschutz, ist äußerst ehrenhaft. Die Tierhaltung und die Methoden der Massenschlachtungen verderben immer mehr Menschen den Appetit auf Fleisch.

Veganer

Ein Veganer ernährt sich ausschließlich mit pflanzlichen Produkten wie unter anderem mit Gemüse, Obst, Getreide, Reis, Nüsse oder Nudeln (ohne Ei). Aber die Lebensweise eines Veganers geht weit darüber hinaus: Er verzichtet nicht nur auf Fisch und Fleisch, sondern auch sehr bewusst auf alle tierischen Konsumwaren und Produkte, die eine Tierhaltung voraussetzen.

Veganer nehmen keine Milchprodukte (Eis, Käse, Joghurt) zu sich und sie verzichten auf Honig oder Eier. Sie tragen keine Kleidung, die aus Leder oder Wolle hergestellt sind und sie verwenden keine Medikamente oder Kosmetikprodukte mit tierischen Anteilen. Wer sich für ein Leben als Veganer entscheidet, entscheidet sich auch bewusst für eine Umstellung der Lebensgewohnheiten und für ein großes Maß an Disziplin.

Vegetarier

Ein Vegetarier verzichtet auf Lebensmittel von toten Tieren, was bedeutet, dass weder Fleisch, Fisch noch Meeresfrüchte auf seinem Speisenplan stehen. Er isst Gemüse, Obst, Getreide und Hülsenfrüchte sowie tierische Lebensmittel, wie beispielsweise Honig, Milch oder Eier, die nicht von toten Tieren stammen. Er verwendet auch keine Gelatine (ein tierisches Produkt).

  • Tiere werden gequält

Der Hauptgrund für eine der beiden Lebensarten vegan oder vegetarisch ist die Überzeugung, dass für unseren Konsumhunger viel zu viele Tiere gequält und für uns getötet werden.

Promis, die sich vegan und vegetarisch ernähren

"Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn sie der Hilfe bedürfen. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz. Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden, sterben wie wir, also sind sie uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers: unsere Brüder." - Franziskus von Assisi (von 1182 bis 1226), Heiliger und Gründer des Franziskanerordens.

Auch unsere großen deutschen Dichter und Denker aller Zeiten haben das Töten von Tieren seit jeher für den Menschen als unwürdig gehalten, weshalb Veganer und Vegetarier tierische Produkte generell strikt ablehnen. Für Veganer kommen getötete Tiere weder zur Ernährung, zur Bekleidung noch zur Herstellung von Gebrauchsgütern in Frage.

Nicht nur Hollywoodstars setzen auf die vegane Lebensweise und ernähren sich auf rein pflanzlicher Basis, sondern auch immer mehr deutsche Promis:

Veganer u.a.: Thomas D., Tim Bendzko, Mimi Fiedler, Demie Moore, Gwyneth Paltrow, Leonardo di Caprio, Billie Eilish, Bill Clinton, Johnny Depp, James Cameron, Bryan Adams, Brad Pitt, Christoph Maria Herbst, Pamela Anderson, Avril Lavigne.

Vegetarier u.a.: Ingrid van Bergen, Kaya Yanar, Alexandra Neldel, Tom und Bill Kaulitz, Nena, Hannes Jaenicke, Dustin Hoffman, Frank Elstner, Paul McCartney, Reinhard Mey, George Harrison, Elke Heidenreich, Nadja Auermann, Stella McCartney, Boris Becker.

Auch Sportler setzen auf vegane Ernährung

Wer groß und stark werden will, muss viel Fleisch essen. Daran haben wir jahrelang geglaubt. Groß und stark sind tatsächlich viele bekannte und erfolgreichen Sportler und Athleten, obwohl sie sich vegan und fleischlos ernähren. Ihren sportlichen Erfolgen hat das keinen Abbruch getan. Im Gegenteil.

Wer sich für eine pflanzliche Ernährung entscheidet, muss sich oft Fragen wie "Was kannst du eigentlich essen?" oder "Woher nimmst du Proteine?" anhören. Das kennen besonders die Athleten, die viel Eiweiß und Nährstoffe benötigen. Sie bleiben von solchen Fragen und den damit verbundene Vorurteilen nicht verschont.

Aber es gibt so viele Spitzensportler wie Lewis Hamilton oder Venus und Serena Williams, die beweisen, dass der vegane Lebensstil nicht nur gesund ist, sondern sie auch stark und leistungsfähig macht.

Vegane Sportler u.a.: Novak Djokovic, David Haye (Ex-Weltmeister und Profi Boxer), Scott Jurek (Ultramarathon-Läufer), Carl Lewis (Sport Legende), Mike Tyson, Patrik Baboumian (stärkster Mann Deutschlands), Lionel Messi, Tom Brady, Serge Gnabry, Thomas Tuchel, Sergio Agüero

Selbst Lionel Messi, der vielleicht beste Fußballer aller Zeiten, entschied sich für eine vegane Ernährung, bei der nur noch pflanzliche Produkte auf den Essenstisch kommen. Auch die Leistungen eines Serge Gnabry leiden nicht unter der veganen Ernährung. im Gegenteil. Nicht umsonst tippen jede Woche Millionen von Fußballfans bei einem Online Buchmacher auf Sieg, wenn er für seinen Verein spielt. Viele neue Wettanbieter haben die vielfältigsten Wettarten im Portfolio, die man für einen erfolgreichen Tipp nutzen kann.

Veganes Hunde- und Katzenfutter – ist das artgerecht?

Vorab gesagt: Ja, das ist es. Denn es ist lediglich wichtig, dass Fette, Kohlenhydrate und Proteine, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in ausreichender Menge in der Nahrung enthalten sind. Für die vielen Herrchen und Frauchen, die sich vegan ernähren, gilt: Vegetarische Kost für Hund und Katze.

Kein Wunder, denn viele Futtermittelhersteller haben nicht das Wohl des Haustiers, sondern die eigene Gewinnmaximierung im Sinn. Im Futter findet man viel zu oft Geschmacksverstärker, Zucker oder andere minderwertige Zutaten. Außerdem führen einige Hersteller auch heute noch grausame Futtertests an Tieren im Labor durch.

Deshalb leben viele Veganer und Vegetarier nach dem Motto "Was ich esse und was für mich gut ist, kann meinem Hund nicht schaden" und die Nahrung des Haustieres wird auf vegan umgestellt. Fleischlose Ernährung für Hund und Katze - geht das überhaupt?

Der Hund ist bereits seit 20.000 Jahren domestiziert. Er hat seine Ernährung an das Zusammenleben mit dem Menschen angepasst und kann sich immer wieder neu anpassen. Es sind Allesfresser, genauso wie wir. Das Zusatzsortiment der Tierfutter-Industrie ist groß: Es wird vegetarisches Biofutter angeboten, Gelenkkraft-Futter mit Muschelfleisch-Extrakt oder auch Kaustäbchen mit Asche für die Zahnpflege...

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