A96 bei Buchloe: Zwei Tote bei Busunglück mit 40 Insassen
heute 08:12 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de
Bei Buchloe kam ein Reisebus von der A96 ab und stürzte in eine Mulde. Rund 40 bis 50 Menschen sollen an Bord gewesen sein; die Autobahn Richtung München wurde gesperrt.
via dts Nachrichtenagentur
Bei einem schweren Busunglück auf der Autobahn 96 bei Buchloe in Oberbayern sind am Sonntag zwei Menschen ums Leben gekommen.
Nach Polizeiangaben wurden weitere Personen verletzt.Reisebus stürzt neben die AutobahnBei dem verunglückten Fahrzeug soll es sich um einen Reisebus eines Unternehmens gehandelt haben. In dem Bus befand sich demnach eine Reisegruppe aus den Philippinen.Der Reisebus kam nach den vorliegenden Angaben ohne Einwirkung eines weiteren Fahrzeugs von der Fahrbahn ab und stürzte in eine Mulde neben der Autobahn. Zum Zeitpunkt des Unglücks sollen sich etwa 40 bis 50 Personen an Bord befunden haben.Zwei Tote und zahlreiche VerletzteNach ersten Informationen wurden etwa 25 Menschen leicht verletzt. Zwei Personen starben noch am Unfallort, ein weiterer Mensch schwebte in Lebensgefahr.Die Rettungskräfte waren zwischen den Anschlussstellen Buchloe-Ost und Landsberg am Lech-West im Einsatz. Die Autobahn in Richtung München wurde gesperrt; die Sperrung sollte bis 11 Uhr andauern.
Schwere Busunfälle gehören zu den folgenreichen Ereignissen im deutschen Straßenverkehr, weil in kurzer Zeit viele Menschen betroffen sein können.
Auf Autobahnen kommen hohe Geschwindigkeiten, begrenzte Ausweichmöglichkeiten und schwierige Bedingungen für die Rettungskräfte hinzu.Bei dem Unfall auf der A96 bei Buchloe konzentrierte sich der Einsatz auf den Abschnitt zwischen Buchloe-Ost und Landsberg am Lech-West. Die Sperrung der Fahrtrichtung München war notwendig, damit Rettungsfahrzeuge, Feuerwehr und Polizei arbeiten konnten.
Für den Reiseverkehr bedeutete das zugleich erhebliche Behinderungen auf einer wichtigen Verbindung zwischen dem Allgäu und dem Großraum München.Rettungseinsatz und weitere ErmittlungenNach den vorliegenden Angaben befanden sich etwa 40 bis 50 Menschen im Bus. Neben den zwei Todesopfern wurden rund 25 Personen leicht verletzt; ein weiterer Mensch schwebte in Lebensgefahr. Damit steht neben der Unfallaufnahme auch die medizinische Versorgung zahlreicher Betroffener im Mittelpunkt.Die Ursache und der genaue Ablauf eines solchen Unfalls werden üblicherweise durch Polizei und Sachverständige untersucht. Dazu zählen unter anderem die Rekonstruktion des Fahrverlaufs, die Prüfung des Fahrzeugs sowie die Auswertung von Zeugenaussagen.
Für Angehörige und Verletzte sind zudem Informationen zur Identifizierung und zur weiteren Betreuung von zentraler Bedeutung.