Bundesrechnungshof: Fehmarnsundbrücke als Ausweichroute ungeeignet

10.07.26 10:42 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de

Der Bundesrechnungshof warnt vor einer teuren Zwischenlösung für die neue Bahnverbindung von Deutschland nach Dänemark.

Bundesrechnungshof (Archiv)
Bundesrechnungshof (Archiv)
via dts Nachrichtenagentur

Der Trassenabschnitt zwischen dem deutschen Festland und der Insel Fehmarn soll laut Plan eigentlich durch einen Tunnel führen.Weil sich dessen Bau verzögert, erwägt die Deutsche Bahn, die alte Bahntrasse auf der Fehmarnsundbrücke für mehr als 60 Millionen Euro zu elektrifizieren.

Davon halten die Rechnungsprüfer nichts. Die Kosten seien "erheblich und steigen weiter", heißt es in einem vertraulichen Bericht, aus dem der "Spiegel" berichtet. Es bestünden Zweifel, dass solch eine Zwischenlösung den "Belastungen des künftigen Schienenverkehrs gewachsen" sei.Der deutsche Gleiszubringer könnte laut Bericht erst 2032 statt 2029 fertig und mit 10,7 Milliarden Euro deutlich teurer werden als die veranschlagten 8,05 Milliarden Euro. Ein Bahnsprecher sagte, es gebe noch keinen neuen Terminplan und daher auch noch keine Klarheit über die Kosten und ein Einbeziehen der Brücke. Güterzüge sollten dort nicht rollen.

Trades kopieren und dabei lernen!
Jetzt mit dem Copy-Trading starten.
Wir zeigen Dir, wie es geht.

CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 56% und 80% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesen Anbietern. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Zwischen 56% und 80% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit unseren Partner-Brokern. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.