Dax startet 0,7 Prozent schwächer bei 25.445 Punkten

heute 09:34 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de

Der deutsche Leitindex gibt zum Wochenstart nach, während der Ölpreis die Stimmung an den Märkten prägt. Anleger richten den Blick zugleich auf die Wall Street, KI-Sorgen und die technische Marke von 25.720 Punkten.

Frankfurter Börse
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via dts Nachrichtenagentur

Dax gibt zum Wochenstart nachDer Dax ist am Montag schwach in den Handelstag gestartet.

Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.445 Punkten berechnet und lag damit 0,7 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag.Ölpreis bleibt zentraler BelastungsfaktorAn der Spitze der Kursliste rangierten Qiagen, Symrise und Merck, am Ende lagen Vonovia, Continental und Rheinmetall. Thomas Altmann von QC Partners bezeichnete den Ölpreis als das große Thema an den Börsen.Am Freitag hatte Brent mit 110 US-Dollar je Barrel ein neues Verlaufshoch erreicht. Der Liefertermin Juni 2027 wurde laut Altmann inzwischen bei 95 US-Dollar gehandelt, weshalb der Ölpreis eine große Bedrohung für die globale Konjunktur bleibe.Anzeige | trading-house BörsenakademieKostenlose Trading-Webinare für PrivatanlegerLive lernen, live fragen.

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Der Rücksetzer der Wall Street vom Freitag werde für einen Wiedereinstieg genutzt.Neben dem Ölpreis belasteten in den USA vor allem Sorgen um Künstliche Intelligenz. Der Dax profitiere in dieser Phase von seinem deutlich geringeren Tech-Gewicht.Technische Marke rückt in den FokusAls nächstes Kursziel der aktuellen Erholungsbewegung nannte Altmann die 50-Tage-Linie bei aktuell 25.720 Punkten.

Über dieser Marke hatte der Dax zuletzt am 8. September geschlossen.Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1209 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8921 Euro zu haben.
Der schwache Dax-Start fällt in eine Marktphase, in der der Ölpreis zugleich als Inflations- und Wachstumssignal wirkt. Ein hoher Rohölpreis verteuert Energie und Transport und kann dadurch den Preisdruck erhöhen.

Für Unternehmen steigen zudem unmittelbar oder mittelbar die Kosten, während private Haushalte bei anhaltend hohen Energiepreisen weniger Spielraum für andere Ausgaben haben.Die Marktbedeutung ergibt sich nicht allein aus dem Tagespreis. Entscheidend ist auch die Erwartung, dass das Niveau länger hoch bleiben könnte. Der an der Terminbörse gehandelte Liefertermin Juni 2027 liegt laut der dts-Meldung deutlich unter dem aktuellen Brent-Preis, signalisiert aber weiterhin ein erhöhtes Preisniveau. Das erschwert eine schnelle Entspannung bei Inflation und Konjunktur.Öl und Technologiewerte im BlickZusätzlichen Druck erzeugen die Verluste an der Wall Street und die Sorgen um den KI-Sektor. Der Dax ist wegen seines geringeren Technologiegewichts davon anders betroffen als wichtige US-Indizes.

Das schützt den deutschen Leitindex jedoch nicht vor einer schwächeren globalen Risikobereitschaft.Für Anleger richtet sich der Blick deshalb auf mehrere Signale gleichzeitig: die weitere Ölpreisentwicklung, die US-Technologiewerte und die Annäherung des Dax an seine 50-Tage-Linie bei 25.720 Punkten.

Der Euro notiert mit 1,1209 US-Dollar zugleich etwas fester und kann damit den Wechselkursfaktor für exportorientierte Unternehmen beeinflussen.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragenn-tv: „Ölpreise fallen“ (19.10.2026)Der Beitrag hebt den Rückgang des Brent-Preises um 1,7 Prozent auf 108,02 US-Dollar je Barrel hervor. Damit bestätigt er die zentrale Bedeutung des Ölmarkts, setzt den Schwerpunkt aber auf die aktuelle Entspannung beim Tagespreis.tagesschau: „Marktbericht: DAX steht schwacher Wochenstart bevor“ (19.10.2026)Der Marktbericht richtet den Blick auf den erwarteten schwächeren Auftakt und ordnet ihn in das internationale Börsenumfeld ein. Gemeinsam ist den Beiträgen der Fokus auf den Wochenstart; unterschiedlich gewichtet werden der konkrete Dax-Verlauf und die Bewegung am Ölmarkt.Übereinstimmung besteht beim belastenden Einfluss des Rohstoffmarkts auf die Stimmung.

Offen bleibt, ob der jüngste Ölpreisrückgang anhält und ob sich daraus eine nachhaltige Entlastung für die Aktienmärkte ergibt.

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