Litauen-Brigade: Frei und Miersch stärken Soldaten den Rücken

heute 17:02 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de

Beim Besuch der Panzerbrigade 45 in Litauen würdigten die Fraktionschefs von Union und SPD den Einsatz der Bundeswehr. Sie verwiesen auf Deutschlands Bündnissolidarität und die Bedeutung eines guten Umfelds für die Soldaten.

Bundeswehr-Soldaten (Archiv)
Bundeswehr-Soldaten (Archiv)
via dts Nachrichtenagentur

Frei und Miersch besuchen Bundeswehr in LitauenDie Fraktionschefs von Union und SPD, Thorsten Frei (CDU) und Matthias Miersch (SPD), haben am Montag bei einem gemeinsamen Besuch der Panzerbrigade 45 in Litauen ihre Unterstützung für die dort stationierten Soldaten bekräftigt. Frei sagte der „Rheinischen Post“ für die Dienstagausgabe, Deutschland werde sicherstellen, dass die Frauen und Männer ihren Dienst in Litauen in einem attraktiven Umfeld leisten könnten.Frei verweist auf deutsche ZusagenMit der dauerhaften Stationierung zeige Deutschland, dass seine Zusagen gelten und die Zeitenwende in Litauen Gestalt annehme, sagte Frei.

Deutschland stehe zu seiner Bündnissolidarität.Abgeordnete trügen eine herausgehobene Verantwortung für die Soldaten, erklärte der CDU-Politiker. Das gelte besonders für Angehörige der Bundeswehr, die im Ausland stationiert seien und zum Schutz von Frieden und Freiheit in Europa beitrügen.Anzeige | trading-house BörsenakademieKostenlose Trading-Webinare für PrivatanlegerLive lernen, live fragen.

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Der Besuch von Thorsten Frei und Matthias Miersch fällt in eine Phase, in der Deutschland seine sicherheitspolitischen Zusagen gegenüber den östlichen NATO-Partnern praktisch unterlegt. Mit der Panzerbrigade 45 stellt die Bundeswehr dauerhaft Kräfte in Litauen bereit. Damit erhält die deutsche Bündnisverteidigung einen festen Standort an der NATO-Ostflanke.Für die Soldaten bedeutet die dauerhafte Stationierung einen längeren Auslandseinsatz mit besonderen Anforderungen an Unterbringung, Infrastruktur, Betreuung und Familienunterstützung.

Freis Hinweis auf ein attraktives Umfeld verweist deshalb nicht nur auf politische Anerkennung, sondern auch auf konkrete Rahmenbedingungen des Dienstes.Litauen als sicherheitspolitischer SchwerpunktDie politische Unterstützung von Union und SPD signalisiert zugleich parteiübergreifende Rückendeckung für die Bundeswehr im Ausland. Mierschs Betonung der Soldaten als willkommene Gäste hebt die gesellschaftliche Dimension des Einsatzes hervor: Die Brigade soll militärisch abschrecken und zugleich eng in das Partnerland eingebunden sein.Für Deutschland ist die Entwicklung mit langfristigen Aufgaben verbunden.

Die dauerhafte Präsenz verlangt verlässliche Finanzierung, einsatzbereites Material und ausreichend Personal. Für Litauen bleibt entscheidend, dass die angekündigte Solidarität im Alltag der Stationierung sichtbar wird.

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