Ölpreis-Schock könnte Industrielöhne in Deutschland drücken

13.03.26 09:56 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de

Der jüngste Anstieg der Energiepreise infolge des US-Angriffs auf den Iran könnte auch vielen Beschäftigten in der deutschen Industrie Einbußen beim Einkommen bescheren.

Stahlproduktion (Archiv)
Stahlproduktion (Archiv)
via dts Nachrichtenagentur

Das zeigt eine neue Untersuchung des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)."Wenn Energiepreise um zehn Prozent steigen, dann drücken sie damit die Löhne in den betroffenen deutschen Industrieunternehmen im Schnitt um 0,34 Prozent", sagte IWH-Ökonom Steffen Müller dem "Spiegel".Ein kräftiger Preisschock kann damit reguläre Lohnerhöhungen nahezu aufzehren - besonders in energieintensiven Branchen.

Die Studie stützt sich auf die Untersuchung der Entwicklung von mehr als 20.000 Unternehmen zwischen 2003 und 2017.Auffällig - und für Beschäftigte höchst ärgerlich - ist zudem eine asymmetrische Wirkung: "Wenn die Energiepreise wieder sinken, geben die Firmen das nicht in Form steigender Löhne an die Beschäftigten weiter. Nur wenn es schlecht läuft, verändern sich die Löhne", sagte Müller.Allerdings treten solche Effekte meist erst mit Verzögerung auf. "Die Lohneffekte stellen sich nicht nach zwei Wochen ein, sondern nur dann, wenn der Preisschock von Dauer ist."

Trades kopieren und dabei lernen!
Jetzt mit dem Copy-Trading starten.
Wir zeigen Dir, wie es geht.

CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 56% und 80% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesen Anbietern. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Zwischen 56% und 80% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit unseren Partner-Brokern. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.