Regierung führt ab 2028 Abgeltungsteuer auf Krypto-Gewinne ein

08.09.26 18:58 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de

Die Bundesregierung plant, Gewinne aus Bitcoin, Ether und anderen Kryptowerten ab 2028 der Abgeltungsteuer zu unterwerfen. Für bereits bis Ende 2026 erworbene Bestände sollen die bisherigen Steuerregeln weiter gelten.

Bitcoin-Geldautomat (Archiv)
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via dts Nachrichtenagentur

Die Bundesregierung plant eine grundlegende Reform der Besteuerung von Kryptowerten in Deutschland. Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoin, Ether und anderen sogenannten Tauschkryptowerten sollen künftig unabhängig von der Haltedauer steuerpflichtig werden und ab 2028 erstmals automatisch besteuert werden.Neuregelung für neu erworbene KryptobeständeGrundlage ist ein Referentenentwurf aus dem Bundesfinanzministerium. Demnach sollen Veräußerungsgewinne sowie Erträge aus dem sogenannten Lending und Staking von Kryptowerten künftig wie Kapitalerträge behandelt und mit der Abgeltungsteuer belegt werden.

Die neuen Regelungen gelten für Bestände, die nach dem 31. Dezember 2026 angeschafft oder zugeflossen sind und führen ab 2028 zu einem automatischen Steuerabzug.Bislang können Gewinne aus Kryptowerten nach einer Haltefrist von zwölf Monaten in der Regel steuerfrei vereinnahmt werden.

Mit der Reform würde dieser steuerliche Sonderstatus entfallen, der Kryptowährungen bislang von Aktien und Fondsanteilen unterscheidet.

Das Vorhaben befindet sich derzeit in der sogenannten Frühkoordinierung innerhalb der Bundesregierung, sodass im weiteren Gesetzgebungsverfahren Änderungen möglich sind.

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