Röwekamp kritisiert Trumps Drohung zu Brücken-Zerstörung im Iran

heute 16:28 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de

Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), sieht in Trumps Drohung, Brücken im Iran zu bombardieren, keine nachvollziehbare militärische Strategie.

Thomas Röwekamp (Archiv)
Thomas Röwekamp (Archiv)
via dts Nachrichtenagentur

"Zumindest können wir dahinter keine Strategie erkennen", sagte Röwekamp dem TV-Sender "Welt" am Dienstag."Die Situation ist unabgesprochen in der Nato, unabgesprochen auch mit uns als Partner. Wir werben als deutsche Bundesregierung sehr intensiv darum, dass diese Kampfhandlungen eingestellt werden und es möglichst schnell zu einer Vereinbarung kommt", erklärte der CDU-Politiker. "Klar ist aber auch: Der Iran muss daran mitwirken.

Insbesondere muss sichergestellt sein, dass künftige militärische Angriffe - sei es aus dem Iran selbst oder über seine Proxys, insbesondere auf Israel - sowie eine Bedrohungslage auch in Europa aufgegeben werden."An einen Austritt der USA aus der Nato, wie von Trump mehrfach angedroht, glaubt Röwekamp nicht. "So einfach geht das ja nicht, einfach aus der Nato auszutreten", sagte er. Das gehe auch für einen US-Präsidenten nicht. "Und wir sind diese Rhetorik ja schon aus den letzten Wochen und Monaten gewohnt."Das eine sei die Rhetorik des Präsidenten, das andere die wechselseitigen Bündnisverpflichtungen, sagte Röwekamp mit Blick auf die Debatte um Grönland. "Und dazu haben wir feste Vereinbarungen getroffen.

Ich habe keinen Zweifel, dass die USA sich auch in Zukunft an die getroffenen Vereinbarungen innerhalb der Nato halten werden."

Trades kopieren und dabei lernen!
Jetzt mit dem Copy-Trading starten.
Wir zeigen Dir, wie es geht.

CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 56% und 80% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesen Anbietern. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Zwischen 56% und 80% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit unseren Partner-Brokern. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.