Selenskyj meldet 76 russische Angriffe auf Energieanlagen

heute 11:24 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj meldet trotz der von Donald Trump verkündeten Energiewaffenruhe 76 russische Angriffe auf den Energie-, Öl- und Gassektor. In mehreren Regionen fiel der Strom aus; bei weiteren Angriffen gab es Tote und Verletzte.

Strommast (Archiv)
Strommast (Archiv)
via dts Nachrichtenagentur

Russland greift laut Selenskyj Energieanlagen anTrotz der von US-Präsident Donald Trump verkündeten "Energiewaffenruhe" hat Russland seine Angriffe auf Energieanlagen in der Ukraine nach Angaben aus Kiew intensiviert. Seit der Ankündigung habe Russland 76 Mal gezielt den Energie-, Öl- und Gassektor der Ukraine angegriffen, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Sonntag mit.Umspannwerke in vier Regionen getroffenAllein in der letzten Nacht seien Umspannwerke in den Regionen Winnyzja, Schytomyr, Chmelnyzkyj und Odessa getroffen worden.

Zehntausende Familien blieben ohne Strom, während Reparaturteams nahezu rund um die Uhr arbeiteten, um die Stromversorgung wiederherzustellen.Zusätzlich zu den Angriffen auf die Energieinfrastruktur trafen russische Angriffe laut Selenskyj in der Nacht zu Sonntag auch Wohngebäude in verschiedenen Regionen der Ukraine. Dabei seien zwölf Personen verletzt worden, darunter zwei Kinder, und zwei Menschen seien ums Leben gekommen.Angriffe auch auf LandwirtschaftsbetriebAm Morgen sei zudem ein landwirtschaftliches Unternehmen in Wolhynien angegriffen worden.

Insgesamt setzte Russland ukrainischen Angaben zufolge in der vergangenen Woche fast 2.700 Angriffsdrohnen, 1.700 Luftbomben und 66 Raketen ein.Anzeige | trading-house BörsenakademieKostenlose Trading-Webinare für PrivatanlegerLive lernen, live fragen.

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Angriffe auf Energieanlagen gehören im russischen Krieg gegen die Ukraine zu den wiederkehrenden Mitteln, um Stromversorgung, Wärmebereitstellung und industrielle Infrastruktur zu schwächen.

Besonders im Herbst und Winter können Schäden an Umspannwerken und Leitungsnetzen unmittelbare Folgen für Haushalte, Krankenhäuser und Unternehmen haben.Die von US-Präsident Donald Trump angekündigte sogenannte Energiewaffenruhe sollte Angriffe auf kritische Energieinfrastruktur begrenzen.

Nach den Angaben aus Kiew stehen dem jedoch zahlreiche weitere Attacken auf den ukrainischen Energie-, Öl- und Gassektor gegenüber. Damit bleibt die Energieversorgung ein zentraler Bestandteil der militärischen Auseinandersetzung und der internationalen Diplomatie.Folgen für die BevölkerungStromausfälle treffen nicht nur die private Versorgung, sondern erschweren auch die Reparatur beschädigter Netze und den Betrieb wichtiger Einrichtungen.

Dass Reparaturteams nahezu rund um die Uhr arbeiten, unterstreicht die hohe Belastung der ukrainischen Infrastruktur. Die gemeldeten Schäden in mehreren Regionen zeigen zudem, dass die Angriffe geografisch breit wirken.Die von Selenskyj genannte Zahl von fast 2.700 Drohnen, 1.700 Luftbomben und 66 Raketen binnen einer Woche verweist auf die hohe Intensität des aktuellen Luftkriegs. Für die weitere Entwicklung sind deshalb sowohl die Widerstandsfähigkeit des ukrainischen Energiesystems als auch die praktische Durchsetzung angekündigter Vereinbarungen entscheidend.

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